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blog2026-07-31

Fakten zum Mount Everest: Höhe, Lage, Klima & Geschichte

Fakten zum Mount Everest: Höhe, Lage, Klima & Geschichte Der Mount Everest ist nicht nur der höchste Berg der Welt, sondern auch ein Symbol für menschlichen Ehrgeiz und Abenteuerlu

Der Mount Everest ist nicht nur der höchste Berg der Welt, sondern auch ein Symbol für menschlichen Ehrgeiz und Abenteuerlust. Jedes Jahr zieht er Tausende von Bergsteigern und Reisenden in seinen Bann. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die Höhe, die genaue Lage, das extreme Klima und die faszinierende Geschichte dieses Giganten.

Die genaue Höhe des Mount Everest

Die Höhe des Mount Everest ist ein Thema, das Wissenschaftler und Abenteurer seit Jahrzehnten beschäftigt. Offiziell wird die Höhe des Gipfels mit 8.848,86 Metern über dem Meeresspiegel angegeben. Diese Messung wurde 2020 von China und Nepal gemeinsam durchgeführt und ersetzte die zuvor gängige Höhe von 8.848 Metern.

Warum gibt es immer wieder neue Messungen? Die Erdkruste ist ständig in Bewegung. Durch die Kollision der indischen und der eurasischen Kontinentalplatte wächst der Himalaya – und mit ihm der Mount Everest – jedes Jahr um etwa vier Millimeter. Ein Erdbeben kann diese Höhe jedoch auch schlagartig verändern. Nach dem schweren Beben in Nepal 2015 etwa wurde eine geringfügige Verschiebung des Gipfels festgestellt.

Lage: Wo genau steht der Mount Everest?

Der Mount Everest liegt im Himalaya, dem höchsten Gebirge der Welt. Seine genaue Position befindet sich an der Grenze zwischen Nepal im Süden und China (Autonome Region Tibet) im Norden. Der Gipfel selbst markiert die internationale Grenze.

  • Nepalesische Seite: Der Zugang erfolgt meist über die Hauptstadt Kathmandu und den kleinen Flughafen Lukla. Von dort führt der berühmte Weg zum Basislager auf der Südseite (Nepal).
  • Tibetische Seite (China): Der Zugang erfolgt über die Stadt Lhasa in Tibet. Die Nordroute ist weniger frequentiert, aber landschaftlich ebenso beeindruckend.

Für internationale Reisende ist die Südroute von Nepal aus die mit Abstand beliebteste und am besten ausgebaute Route. Die Stadt Lukla in Nepal ist der Ausgangspunkt für die meisten Everest-Trekkingtouren. Von hier aus wandert man etwa zwei Wochen bis zum Everest-Basislager auf 5.364 Metern Höhe.

Klima: Extreme Bedingungen am höchsten Punkt der Erde

Das Klima am Mount Everest ist extrem und lebensfeindlich. Es wird von der Höhe, der geografischen Lage und den Monsunwinden bestimmt.

Temperaturen und Winde

  • Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel: Im Januar (dem kältesten Monat) liegt sie bei etwa -36°C, im Juli (dem wärmsten Monat) bei etwa -19°C. Am Gipfel steigen die Temperaturen fast nie über den Gefrierpunkt.
  • Windgeschwindigkeiten: In der Gipfelregion wehen oft Stürme mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h, im Winter sogar bis zu 200 km/h. Die sogenannte Jetstream-Winde treffen hier auf den Berg und erschweren Besteigungen enorm.

Die beste Reisezeit

Die optimale Zeit für eine Besteigung oder eine Trekkingtour zum Everest-Basislager ist das Frühjahr (April bis Mai) und der Herbst (Oktober bis November). In diesen Monaten sind die Winde schwächer, die Temperaturen milder und die Sicht ist klar.

  • Frühjahr: Stabile Wetterperioden, etwas wärmer, aber auch mehr Bergsteiger.
  • Herbst: Klarster Himmel, kühlere Temperaturen, weniger Niederschlag.

Die Monsunzeit von Juni bis September bringt starke Regenfälle und dichten Nebel, was Trekkingtouren auf der nepalesischen Seite sehr schwierig macht. Der Winter (Dezember bis Februar) ist extrem kalt und windig.

Geschichte: Die Erstbesteigung und der Mythos Everest

Die Geschichte des Mount Everest ist geprägt von heldenhaften Versuchen, tragischen Unglücken und wissenschaftlichen Entdeckungen.

Benennung und frühe Erkundung

Der Berg wurde nach dem britischen Geodäten Sir George Everest benannt, der im 19. Jahrhundert die Vermessung Indiens leitete. Auf Nepalesisch heißt der Berg Sagarmatha („Stirn des Himmels“), auf Tibetisch Chomolungma („Göttin Mutter der Welt“). Beide Namen spiegeln die tiefe kulturelle Bedeutung des Berges wider.

Die ersten ernsthaften Besteigungsversuche fanden in den 1920er Jahren von der tibetischen Seite aus statt. Der britische Bergsteiger George Mallory und sein Team versuchten 1924 den Gipfel zu erreichen – ob Mallory und sein Partner Andrew Irvine tatsächlich den Gipfel erreichten, bevor sie ums Leben kamen, ist bis heute eines der größten Rätsel der Bergsteigergeschichte.

Die Erstbesteigung 1953

Die erste offiziell anerkannte Besteigung des Mount Everest gelang am 29. Mai 1953 dem Neuseeländer Edmund Hillary und dem nepalesischen Sherpa Tenzing Norgay. Sie erreichten den Gipfel über die Südostflanke (Südpfeiler) – eine Route, die bis heute die Standardroute darstellt.

Dieser Erfolg war nicht nur ein sportlicher Triumph, sondern auch ein Symbol für die Zusammenarbeit zwischen westlichen und einheimischen Bergsteigern. Die Nachricht von der Erstbesteigung erreichte die Welt am 2. Juni 1953, dem Krönungstag von Königin Elisabeth II., was dem Ereignis eine zusätzliche symbolische Bedeutung verlieh.

Der Mount Everest heute

Heute ist der Mount Everest ein kommerzieller Berg. Jedes Jahr versuchen Hunderte von Bergsteigern den Gipfel zu erreichen. Die Zahl der erfolgreichen Besteigungen liegt bei über 6.000, aber auch die Zahl der Todesfälle – etwa 300 Menschen – ist hoch. Der Berg wird oft mit Begriffen wie „Verkehrsstau“ auf dem Gipfel und den Gefahren der Höhenkrankheit assoziiert.

Trotz der Kommerzialisierung bleibt der Mount Everest ein Ort der absoluten Herausforderung. Die wichtigste Regel für jeden Besucher: Respekt vor der Natur, Vorbereitung auf extreme Bedingungen und das Wissen um die eigenen Grenzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Mount Everest

Frage 1: Ist der Mount Everest der höchste Berg der Welt? Ja, der Mount Everest ist mit 8.848,86 Metern der höchste Berg über dem Meeresspiegel. Man beachte jedoch: Der Mauna Kea auf Hawaii ist von seiner Basis am Meeresboden aus gemessen noch höher, aber sein Gipfel liegt nur etwa 4.200 Meter über dem Meeresspiegel.

Frage 2: Wie lange dauert die Besteigung des Mount Everest? Eine vollständige Expedition dauert in der Regel zwischen 6 und 9 Wochen. Der Großteil der Zeit wird für die Akklimatisierung an die Höhe benötigt. Man steigt langsam auf, verbringt Zeit in den Basislagern und macht kleinere Gipfeltouren, bevor der finale Aufstieg beginnt.

Frage 3: Was kostet eine Besteigung des Mount Everest? Die Kosten variieren stark. Eine kommerzielle Expedition auf der nepalesischen Seite kostet zwischen 30.000 und 100.000 US-Dollar. Darin enthalten sind Genehmigungen (etwa 11.000 US-Dollar pro Person in Nepal), Ausrüstung, Führer und Logistik.

Frage 4: Wie gefährlich ist der Mount Everest? Sehr gefährlich. Die Todesrate liegt bei etwa 1 bis 2 Prozent der Besteigungsversuche. Die Hauptrisiken sind Höhenkrankheit (Höhenhirnödem und Höhenlungenödem), Erfrierungen, Lawinen, Stürze und die extreme Kälte. Die sogenannte „Todeszone“ beginnt ab etwa 8.000 Metern.

Frage 5: Kann man den Mount Everest ohne technische Klettererfahrung besteigen? Nein. Obwohl die Standardroute (Südpfeiler) technisch nicht die schwierigste ist, erfordert sie dennoch grundlegende Kletterfähigkeiten, den sicheren Umgang mit Steigeisen und Eispickel sowie eine hervorragende körperliche Verfassung und Erfahrung mit großen Höhen. Ein erfahrener Führer ist bei kommerziellen Touren immer dabei.

Fazit: Der Everest – ein Gipfel der Extreme

Der Mount Everest ist weit mehr als nur ein Berg. Seine beeindruckende Höhe, seine bewegte Geschichte und sein extremes Klima machen ihn zu einem der faszinierendsten Orte der Erde. Für internationale Reisende ist eine Trekkingtour zum Everest-Basislager in Nepal ein einmaliges Erlebnis, das tiefe Einblicke in die Natur des Himalayas und die Kultur der Sherpa bietet.

Wer den Gipfel selbst besteigen möchte, muss sich der enormen Herausforderungen bewusst sein. Höhenkrankheit, Wetterstürze und die physische Belastung sind nicht zu unterschätzen. Dennoch bleibt der Mount Everest ein Symbol für den menschlichen Willen, das Unmögliche zu erreichen.

Für die Planung Ihrer Reise zum Mount Everest – sei es eine Trekkingtour oder ein Aufenthalt in der Region – empfehlen wir Ihnen, sich gründlich zu informieren und eine vertrauenswürdige lokale Agentur zu wählen. Der offizielle Tourismusverband von Nepal und chinesische Reisebüros für Tibet bieten dazu umfassende Informationen.

Genießen Sie die unvergessliche Aussicht auf den höchsten Punkt der Erde – aber vergessen Sie nie: Die wahre Schönheit des Everest liegt nicht nur im Gipfel, sondern im gesamten Erlebnis der Reise.

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